Ich wollte mit leichtem Gepäck verreisen. Deswegen hatte ich extra 30kg mit der Post verschickt und 3 Tüten in Peking deponiert... Warum habe ich immer noch 30kg übrig???

Mal wieder eine Abfahrt vom
Westbahnhof:

Irgendwo, 20 Stunden von Peking und 20 Stunden von
Ulumqi entfernt:Und ich war froh, dass ich im warmen Zug saß...

si habe ich es mir mal auf der Fahrt gut gehen lassen...

...und habe mir eine Flasche Wasser gegönnt, die nach 2 Stunden noch immer eingefroren war. und das, obwohl es so warm war, dass ich in Boxershort schlafen konnte.

Ja, es ist meine Hand! Und ja, es ist DRINNEN IM Zug!

Kurz vor Ankunft. Nichts mehr mit Überbevölkerung

Sonnenaufgang um 10 Uhr morgens. Und um 19:00 geht sie wieder unter. Dafür hat ganz China eine
einheitliche Zeitzone. Manche hier haben aber etwas dagegen und wollen lieber, dass die Sonne um 8Uhr aufgeht. Und so gibt es eine verwirrende inoffizielle
Xinjiang Zeit die
hinterherhänkt und alle
Touris verwirrt. Nach welcher Zeit fährt denn nun mein Bus ab???

Selbst der Taxifahrer meinte bevor er weiterfährt solle ich doch erst mal schauen, ob das Hostel überhaupt auf ist:

Achterbahn: die Kunden müssen danach aus dem Wagon getreten werden...

Ja, ich bin noch in China...

westlichen Einfluss gibt es auch ein
bisschen
Stadtimpressionen. Nach wie vor sind Verkehrsschilder
bilingual, ich verstehe trotzdem
nix:

Früh übt sich. Warm bleiben ist hier eine Kunst.

Tourifang: habe ich mal nicht mitgemacht. Kamel auf Kamel muss auch doof aussehen

Ich war schwer verwundert, dass sich soviel Leben bei diesen Temperaturen draußen abspielt

Trilingual
Es gibt Chinesen mit blauen Augen oder gar grünen:
Uyguren! Sie sind zu mir auch sehr freundlich und so habe ich schwer den Eindruck, dass die beiden Ethnischen Gruppen um die Sympathie der westlichen
Touris boulen. Beide können sich gegenseitig nicht wirklich ausstehen, was historische und Ressourcen Gründe hat. In dieser Provinz liegen Chinas
meißten Rohstoffe.

Und da habe ich mal in einen schwarzen Tee mit Milch bestellt. Prompt geliefert.

Olympia wird auch hier groß angepriesen, auch wenn sich die wenigsten
Olympiatouris hierher auf den Volks-Stadt-Platz verlaufen werden. Bisher habe ich fast nur Leute getroffen, die länger in China sind, als ich selbst: 2 Australier (2 Monate), Italiener (8 Monate), Belgierin + Holländer (beide 6 Monate), und
naja, ein Chinese, der mir auch beim Busfahrkartenkauf geholfen hat. Morgen um 16:irgendwas werde ich mich auf die nächste 23
Stündige Etappe begeben, nach
Kashgar. Von dort scheint es gute Chancen zu geben dass ich über den
Irkeshtam Pass nach
Kirgistan reinkomme. Evtl verbringe ich eine Nacht in
Salay Tash oder ich fahre
direkt weiter nach
Osh. Ein paar Kilometer weiter westlich ist bereits die
Uzbekische Grenze wo ich dann noch eine halbe Tagestour nach
Tashkent brauche. Soweit meine Planung. Dann sehen ich weiter was passiert. Ob ich mir weitere Visa besorge oder nach hause jette.

Wer kann denn schon behaupten bei -15° Cabrio gefahren zu sein?

Ich möchte
nieeeeeeeeeeeeeeeeee groß werden!!!
Letzte Punkte:
-Rotze gefriert sobald sie den Boden erreicht.
- Eistee wird seinem Namen gerecht, wenn man mit der Flasche Nestea ne halbe Stunde herumläuft.
-Ich wollt mich schonmal informieren, wie schwer es ist an Dollar ranzukommen, im Hinblick auf Zentralasien, wo ich die Yuan wohl nicht mehr benutzen kann. Vor zwei großen Banken fingen mich Schaaren ab, mit immerhin englischen Brocken "want to change Dollar?" und hatten dabei riesige Bündel brandneuer Dollarscheine in der Hand. Wenn da jemand 10.000USD in Ulumqi hat - warum läuft er damit nicht so schnell er kann nach Hainan, oder sonstwohin. Und warum gibt es ausgerechnet hier am Ende der Welt die neuesten Noten in den dreckisten Händen??? Das roch mir doch sehr seltsam, aber auch in der Bank wäre es wohl kein Thema gewesen zu wechseln. So warte ich mit dem Wechsel bis ich ein Busticket oder ähnliches über die Grenze habe.