
Nun bin ich schon seit 3 Nächten im trauten Heim - und irgendwie ist es unfassbar hier wieder herumzulaufen und Tee zu trinken, als wär ich nie weggewesen.
Auf der anderen Seite spüre ich doch sehr deutlich, dass ich weg war. 7 Zeitzonen davon
5 Zeitsprünge, 14 Etappen mit 18 verschiedenen "Schlafstätten" in 35 Tagen, davon 257 Stunden in Bussen, Zügen, Sammeltaxen und Fähren. Die Fahrtkosten lagen bis Istanbul bei 270€ und von dort nach Hause bei 170€ (Unproportional?). 4 Visa (zusätzlich zum chinesischen) mit 12 Besuchen bei den entsprechenden Botschaften für 150€. Elf Länder und 2mal auf internationalen Gewässern, 7 Grenzübergänge, mit 14 Passkontrollen, davon 6 inttensiven mit 3mal Rucksack entleeren, 1 mal Laptop durchfilzen lassen (China) und einmal meine Digicam (Turkmenistan).
Klar ist es eine Tour bei der man gerne jemanden dabei gehabt hätte, insbesondere was das Aufpassen auf Sachen angeht oder auch das Erleben von unglaublich schönen, atemberaubenden oder einfach lustigen Momenten (über die Einheimische nicht lachen können). Auf der anderen Seite hatten Einheimische DEUTLICH weniger Scheu mich allein an- und vollzuquatschen. Schwer zu sagen was daraus die goldene Mitte sein soll. Nun werde ich die nächsten Monate deutlich ruhiger angehen lassen, auch wenn ich von dem Trip unzählige neue Reiseinspirationen mitgebrachte habe, von Orten, die ich verpasst habe oder die einfach zu kalt waren (Trekking in China und Kirgistan zwischen 7000er Bergen) oder Regionen für die ich keine Zeit (oder kein Visa) hatte (Novosibirsk, Tajikistan, Iran, Pakistan). Die nächste Tour kommt bestimmt, mal sehen wer dann dabei ist.
Zur Vollständigkeit der Rest vom Bilderband:
Istanbul bei Sonnenuntergang:
einfach mal kurz nach Asien fahren:
Bosporus
typisch Griechische Landschaft: - Einen Stopp hatten wir sogar an nem Skigebiet!
Wenige Stunden später in Igoumentaris konnte ich sogar auf ner Parkbank im T-Shirt pennen:
Mal ganz im Ernst: Tirol und Östereich gehörten zu den allerschönsten Landschaften zwischen Peking und Diemarden. Auch wenn mir wegen wackeligen Bus und Sonnenuntergang es nicht gelungen ist etwas davon einzufangen.
Bahnhof Göttingen:
Nach den Millionen Metropolen und Culture Clushs nun wieder in der dörflichen "Idylle": angekommen in Diemarden







































